Vom Unsinn vieler Landingpages bei Google AdWords

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Google-AdWords, klar, kennen Sie. Das sind die Kleinanzeigen, die rechts neben den “normalen” Suchergebnissen stehen. Und in der Tat können Sie auch hierüber Kunden gewinnen. Aber nicht so, wie es 8 von 10 Anzeigenschalter machen …

Erst heißmachen und dann im Regen stehen lassen …

Nehmen wir einmal diese Google-Abwords-Anzeige oben. Klingt doch ganz vielversprechend, oder?

Doch wo landet man, wenn man auf den Link klickt?

Auf der stinknormalen Startseite einer Werbeagentur! Dort lese ich kein Sterbenswörtchen davon, WIE ich denn nun neue Kunden finde, sondern nur die ganz normale heiße Werbeluft:

  • Wir sind eine Spezialagentur für irgendwas.
  • Seit 20xx entwickeln und gestalten wir schwerpunktmäßig in den Branchen X, Y und Z.
  • Unsere langjährige erfolgreiche Erfahrung macht uns interessant für Kunden mit hohen Ansprüchen.

Aber, ich sehe: Da gibt es ja noch ein Portfolio zum Herunterladen!

Mal sehen, vielleicht steht darin etwas, wie ich neue Kunden finde.

Pustekuchen.

Das Portfolio entpuppt sich als 11-seitiges “Bilderbuch” mit unkommentierten Arbeitsbeispielen und ein paar markigen Sprüchen über die “Vorteile eines innovativen Teams mit vielen Jahren Marken- und Agenturerfahrung“.

Diese Google-AdWords-Anzeige hätte sich die Agentur glatt sparen können

Sie ist geradezu kontraproduktiv. Denn hier werden alle Fehler auf ein Mal gemacht, die man bei der Kundengewinnung im Internet nur machen kann.

Dabei sollte es gerade diese Agentur besser wissen. Empfiehlt sie sich doch in Ihrer Google-AdWords-Anzeige als DER Experte zur Kundengewinnung.

Doch diese Agentur ist nicht allein. 8 von 10 Unternehmen, die Google AdWords schalten, machen ähnliche Fehler …

Die 3 klassischen Fehler vieler Google-AdWords-Werber:

  1. Die Landeseite nimmt nicht das Thema der Google-AdWords-Anzeige auf. Meist aus Bequemlichkeit, für die Google-AdWords-Kampagne eigens eine spezielle Landingpage ins Netz zu stellen.
  2. Der Besucher, für den man schließlich Geld gezahlt hat, wird völlig allein gelassen und auf die Startseite gelotst.
  3. Es wird gar nicht erst versucht, den bezahlten Erstkontakt zu binden. Das Portfolio der Agentur beispielsweise wäre dazu bestens geeignet gewesen. Aber nicht so, wie es die Werbeagentur umgesetzt hat.

Statt des “Bilderbuchs” hätte sie auf der Startseite einen Gratis-Ratgeber anbieten können: 17 Wege, wie Sie neue Kunden finden.

Und diesen Ratgeber hätte die Agentur nicht einfach so zum freien Herunterladen anbieten müssen. Sondern nur für eine kleine Gegenleistung: die E-Mail-Adresse des Interessenten.

An die wäre dann der Report geschickt worden mit der Möglichkeit, bei diesem Interessenten immer wieder nachzufassen. Jetzt hätte man ja jetzt eine Kontaktadresse gehabt! So machen Google-AdWords-Anzeigen dann wirklich Sinn!

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Ihr nächster Schritt:

Ihr nächster Schritt Nachdem Sie sich jetzt einen ersten Eindruck verschafft haben, wie Sie Internetseiten gestalten, die Kunden bringen, und einige Blog-Beiträge gelesen haben: Machen Sie den nächsten Schritt! Sagen Sie mir, wo Ihnen der Schuh drückt und was Sie mit Ihren Internetseiten in den nächsten vier Wochen erreichen wollen.

{ 2 Kommentare… unten lesen oder einen hinzufügen }

Gerhard Dees März 1, 2011 um 15:17

Was Sie als Beispiele genannt haben, sind keine Einzelfälle. Man ist täglich frustriert und fragt sich, welche Berater zu solcher Werbung und anschließender “LandingPage” raten. Das lässt nur den Schluss zu, dass die Mehrzahl der AdWords-Berater ihren Job nicht machen.

Ich habe mir vor ca. 1 Monat mit WordPress eine Website geschrieben und habe mir den ganzen SEO/SEM-Mist selbst beigebracht, den ich versuche, jetzt anzuwenden.
GEAD

Detlef Krause März 1, 2011 um 15:41

Guten Tag, Herr Dees,

in Tat, das ist verwunderlich. Obwohl dieser Beitrag hier etwas älter ist, hat sich bis heute nicht viel daran geändert. Aber Hauptsache, man ist bei Facebook und twittert ;-)

Was meinen Sie dazu?