Kann man mit Rabatten Kunden gewinnen?

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Wenn Sie von Ihrem Supermarkt Rabatte erhalten für bestimmte Produkte oder der Pizzaservice Ihnen als Rabatt zwei Pizzen zum Preis von einer bringt: Dann sehen Sie eine Promotion-Kampagne bei der Arbeit. Clever angestellt, können Sie mit solchen Rabatten Kunden gewinnen, ohne ständig selbst draufzuzahlen.

Wann werden Rabattaktionen eingesetzt?

Rabattaktionen werden meist eingesetzt, um kurzfristig die Verkäufe zu pushen. Das mag bei Verbrauchsartikeln wie Seife oder Tiefkühlpizzen durchaus sinnvoll sein. Über solche Rabatte werden mehr Kunden in den Laden gelockt, die dann auch andere (teurere) Dinge kaufen.

Bei langlebigen Gütern wie Autos können diese kurzfristigen Mehrverkäufe höchstens die Monatsstatistik aufhübschen. Langfristig verstopft man sich damit nur selbst die Absatzkanäle. Die Automobilindustrie kann davon ein Lied singen.

Manchmal werden Rabatte auch gewährt, um die Grundkosten zu decken. Kosten wie Ladenmiete oder Heizung, die ohnehin anfallen, egal, ob ein zahlender Kunde da ist oder nicht.

Cleverer als pure Rabattschlachten: Crosspromotions!

Ein wesentlicher, bei vielen Rabattschlachten in Vergessenheit geratener Aspekt einer Promotion ist jedoch, NEUE Käuferschaften hinzuzugewinnen.

Also nicht einfach nur denen, die sowieso die Seife gekauft hätten, die Seife jetzt noch billiger zu geben. Sondern neue Käufer ZUSÄTZLICH hinzugewinnen! Das Schwierige dabei:

Wie schaffen Sie es, Rabatte nur denen zu gewähren,
die noch nicht Ihre Kunden sind?

Wenn Sie es leid sind, Ihre Stammkunden mit Rabatten zu subventionieren: Starten Sie eine Crosspromotion.

Bei einer Crosspromotion (Überkreuz-Promotion) arbeiten zwei Unternehmen zusammen, wobei jeweils der eine bei seinen Kunden für den anderen Werbung macht.

Voraussetzungen für Ihre erfolgreiche Crosspromotion

Grundvoraussetzung: Sie und Ihr Crosspromotion-Partner müssen eine ähnliche Zielgruppe haben. Nur dann dürften sich die Kunden des einen auch für die Produkte des anderen interessieren.

Motorrad-Shop und Babykleidung machen wenig Sinn, Tankstelle und Autozubehör dagegen sehr.

Überlegen Sie also:

Wer hat eine ähnliche Zielgruppe wie Sie, konkurriert aber nicht mit Ihrem Angebot?

Wenn Sie einen Blumengeschäft haben, könnte für Sie zum Beispiel eine Weinhandlung ein interessanter Crosspromotion-Partner sein: Sie beide haben Kunden, die häufig Geschenke suchen.

Und jetzt kommt der Trick bei der Sache:

Statt dass Sie nun IHREN Kunden in IHREM Blumengeschäft für eine begrenzte Zeit zehn Prozent Rabatt anbieten (der Kunde hätte wahrscheinlich sowieso bei Ihnen gekauft), überreicht der Weinhändler SEINEN Kunden in SEINEM Laden Ihren Rabattgutschein.

Und umgekehrt:

Jeder Blumenkunden erhält von Ihnen einen Rabattgutschein, den er beim Weinhändler einlösen kann.

Endlich eine Rabatt-Promotion, bei der alle nur gewinnen!

Eine klassische Win-Win-Situation. Sie gewinnen zusätzlich zu Ihren Stammkunden neue Kunden über den Weinhändler. Und der Weinhändler hat jetzt – speziell für seine Kunden – einen Extra-Bonbon: Ihren Promotiongutschein. Und das Beste:

Mit dieser Crosspromotion machen Sie sich bei Ihren Stammkunden nicht die Preise kaputt

Denn den Rabatt bietet ja der Weinhändler – und nicht Sie!

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Ihr nächster Schritt:

Ihr nächster Schritt Nachdem Sie sich jetzt einen ersten Eindruck verschafft haben, wie Sie Internetseiten gestalten, die Kunden bringen, und einige Blog-Beiträge gelesen haben: Machen Sie den nächsten Schritt! Sagen Sie mir, wo Ihnen der Schuh drückt und was Sie mit Ihren Internetseiten in den nächsten vier Wochen erreichen wollen.

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