Neulich war ich wirklich sprachlos. Wie Sie vielleicht wissen, texte ich auch Werbebriefe. Und da hatte ich bei einem Textabstimmungsgespräch ein wirklich einschneidendes Erlebnis.
Worum ging es bei diesem Werbebrief?
Es ging um die Werbebriefüberschrift. Die war zugegebenermaßen etwas provokant formuliert. Es wurde darin ganz direkt ein Problem des Kunden angesprochen und natürlich bot der Werbebrief die dazu passende Lösung.
Dies gefiel meinem Auftraggeber aber gar nicht …
“Ist mir doch wurscht, was der Leser für Probleme hat, der soll unsere Sachen kaufen! Also beschreiben Sie mal schön die vielen Pluspunkte, die unser Produkt so hat. Und die Überschrift, die muss natürlich unser Produkt loben und den Leser nicht auch noch mit Nase auf ein Problem stoßen. Herr Krause, wir wollen verkaufen!!!”
Ich war richtiggehend sprachlos
Und ich befürchte, viele denken ähnlich, wenn es um das Werbebrieftexten geht: “Ein Werbebrief heißt ja deswegen Werbebrief, weil er für das Produkt werben soll.”
Wollen Sie mit Ihrem Werbebrief wirklich Erfolg, …
Dann ändern Sie noch heute Ihre Denkrichtung: In Ihrem Werbebrief geht es ausschließlich um Ihren Leser:
- Welche Vorteile bekommt er?
- Welche Probleme werden endlich gelöst?
- Wie kann er schnell und einfach in den Genuss der Vorteile kommen?
Das gilt nicht für Werbebriefe,
sondern erst recht für Ihre Internetseiten!
Ihr Produkt steht dabei ganz hinten an und tritt erst dann in Erscheinung, wenn es um die Lösung des Kundenproblems geht. Erst wenn Sie Ihren Leser emotional und inhaltlich so packen, dass er das Gefühl bekommt, ja, genauso ist das auch bei mir und genau diese Lösung brauche ich, erst dann haben Sie eine wirklich erfolgreiche Internetseite.
Oder andersherum gesagt:
Was Sie von Ihrem Produkt halten, ist wurscht. Ihren Internetbesucher interessiert wesentlich mehr, was ER davon hat.
[ Foto: adactio ]
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Ihr nächster Schritt:
Nachdem Sie sich jetzt einen ersten Eindruck verschafft haben, wie Sie Internetseiten gestalten, die Kunden bringen, und einige Blog-Beiträge gelesen haben: Machen Sie den nächsten Schritt! Sagen Sie mir, wo Ihnen der Schuh drückt und was Sie mit Ihren Internetseiten in den nächsten vier Wochen erreichen wollen. 

