Gerade erreichte mich eine Mail, dass ein E-Mail-Marketing-Anbieter nun auch ermöglicht, einen „Gefällt mir” Button, die Kommentar-Funktion von Facebook, einen Twitter-Button oder eine komplette Social Media Leiste mit den wichtigsten Netzwerken in meinen Newsletter zu integrieren.
Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht …
Aber mich beschleicht immer mehr das Gefühl, dass immer weniger Unternehmerinnen und Unternehmer da noch wirklich durchblicken. Pardon, durchblicken können.
Weil es ständig etwas Neues gibt, das man auch noch unbedingt haben (oder integrieren) muss, um im Internet uptodate zu sein.
Nun habe ich persönlich nichts gegen Neuerungen. Vieles, was heute absoluter Standard ist, war bis vor Kurzem noch nicht existent.
Aber, müssen Sie wirklich überall mit dabei sein?
Oder reicht es nicht, erst einmal seine „Hausausaufgaben“ zu machen? Zu überlegen:
- Wen will ich überhaupt als Kunden gewinnen?
- Wie muss ich meine Website gestalten, um genau diese Kunden anzuziehen?
- Welches sind die unverzichtbaren Werkzeuge, die ich brauche, um auf meine Website im Internet aufmerksam zu machen?
- Wie baue ich überhaupt erst einmal eine E-Mail-Liste auf?
Und … ist Ihnen auch schon aufgefallen?:
Immer mehr Firmen besinnen sich zurück auf die „Basics“:
- Die Beiersdorf Marke Nivea storniert den teuren Ausflug in die dekorative Kosmetik (Makeups, Lippenstifte etc.) und konzentriert sich wieder auf ihre ureigendsten Wurzeln, die Hautpflege.
- Autos mit jahrezehnte altem Charme, wie der Mini oder der Fiat 500, erobern nicht nur Frauenherzen.
- Und der eine oder andere Unternehmer im Internet, den ich seit Jahren aufmerksame verfolge, besinnt sich – nach kräftezehrenden Ausflügen (oder sollte ich besser sagen, Verzettelungen?) – wieder auf das, womit er groß (und gut) geworden ist. Auf das, womit sein Erfolg ursprünglich begann.
Warum erzähle ich Ihnen das?
Weil ich Sie dazu ermutigen möchte, nicht jedem neuen Trend, jedem neuen ‘Must-have’ blind zu folgen. Konzentrieren Sie sich statt dessen darauf, das, was Sie gut können, auch wirklich gut zu machen.
Dann kommen auch die richtigen Kunden auf Sie zu – ohne dass Sie laufend neue Klimmzüge machen müssen. Schont Ihre Kräfte, Ihren Geldbeutel und Ihre Nerven.
[ Foto: jorbasa ]
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Ihr nächster Schritt:
Nachdem Sie sich jetzt einen ersten Eindruck verschafft haben, wie Sie Internetseiten gestalten, die Kunden bringen, und einige Blog-Beiträge gelesen haben: Machen Sie den nächsten Schritt! Sagen Sie mir, wo Ihnen der Schuh drückt und was Sie mit Ihren Internetseiten in den nächsten vier Wochen erreichen wollen. 
